Staubsaugen mit Todesfolge

Jedes Jahr zeigen die Straßenverkehrsstatistiken, wie gefährlich es auf Deutschlands Straßen zugeht. Rund 3.500 Personen kamen im Jahr 2015 im Straßenverkehr um. Der Führerschein mit 17 sollte helfen, die besonders gefährdete Gruppe der jungen Menschen souveräner im Umgang mit dem Auto zu machen. Ein 16Jähriger, der sich mit den Zahlen derer befasst, welche dagegen bei Haushaltsarbeiten sterben, wird seinen Eltern schlüssig belegen können, dass es geradezu verantwortungslos von ihnen sei, wenn er staubsaugen solle.

Immerhin sterben bei der Hausarbeit jedes Jahr fast rund dreimal so viele Personen wie im Straßenverkehr – im Jahr 2015 waren es 9.815 Todesfälle. Die höchste Zahl an Todesfällen ereignet sich durch Stürze, immerhin 80 Prozent. Die Zahl der im Haushalt verunglückten Personen wird weiter steigen. Grund dafür ist, dass die Menschen immer älter werden, im Alter aber auch anfälliger für Knochenbrüche oder andere Verletzungen.

Alte Weisheit: Die meisten Unfälle passieren im Haushalt

Private Absicherung notwendig

Die Wahrscheinlichkeit, während der Arbeitszeit einen Unfall zu erleiden, ist statistisch gesehen geringer, als während der Freizeit. Dennoch haben Berufstätige im schlimmsten Fall einen kleinen Vorteil: Sie können unter Umständen Leistungen aus der Erwerbsminderungsrente beziehen. Auch wenn dies keine perfekte Lösung darstellt, ist zumindest ein Minimaleinkommen gegeben.

Anders sieht es dagegen bei Hausfrauen oder Hausmännern, Kindern und Senioren aus. Für die beiden erstgenannten Personengruppen sollte eine private Absicherung Pflicht sein. Für Kinder besteht nur eine staatliche Leistung, wenn sich der Unfall auf dem Weg zu Kindergarten, Schule oder Universität ereignete. Hausmänner und Hausfrauen können auf keinerlei Absicherung zurückgreifen. (Infos zu Wer braucht eine Unfallversicherung.

Die Leistung der gesetzlichen Unfallversicherung bei Kindern ermittelt sich nach dem Alter zum Schadenseintritt. Genau genommen kann man diese vernachlässigen. Wie sieht es aber aus, wenn ein Kind im Alter von zehn Jahren durch einen Unfall eine Hand verliert? Seine Berufschancen werden immer schlechter, sein Einkommen geringer sein, als bei einem Nicht-Invaliden. Eltern sollten daher überlegen, dass eine Unfallversicherung im schlimmsten Fall die einzige nennenswerte Einnahmequelle für den Nachwuchs darstellt. Vor diesem Hintergrund gilt, dass nicht das Unfallkrankenhaustagegeld im Fokus stehen sollte, sondern eine solide Absicherung auch eine lebenslange Unfallrente mit einschließt.
Für Senioren gilt es nicht mehr, das Einkommen abzusichern, die Rente erhalten sie weiter. Spezielle Tarife für die Generation 65+ sieht jedoch Leistungen vor, die auf diese Zielgruppe abgestellt sind. Dazu zählt beispielsweis die Organisation einer Betreuung während der Rekonvaleszenz oder gesonderte Zahlungen im Falle eines Oberschenkelhalsbruchs.
Wer sich ausschließlich seinen Haushaltstätigkeiten widmet, hat häufig kein eigenes Einkommen. Damit führt eine Invalidität auch nicht zu einem

Einkommensverlust – oder doch?

Nehmen wir einmal den Klassiker. Ein Partner ist berufstätig, der andere kümmert sich zuhause um die kleinen Kinder. Der zu Hause arbeitende Partner verunglückt und wird zum Invaliden oder zur Invalidin. Als Konsequenz kann er oder sie nicht mehr alle Haushaltstätigkeiten ausüben. Es bieten sich zwei Alternativen: Der berufstätige Partner kürzt seine Arbeitszeit und damit das Einkommen, um selbst den Haushalt zu machen oder eine Haushaltshilfe wird eingestellt. Diese wiederum möchte bezahlt werden, das frei verfügbare Haushaltsnettoeinkommen wird somit gemindert.
Dieser offenkundige Sachverhalt, die Minderung des Einkommens durch Invalidität des nicht-berufstätigen Partners legt eine private Absicherung auch für diesen Personenkreis nahe.
Unfallversicherungen sind keine Schönwetterpolicen, sondern verhindern, dass der Verunglückte unfallbedingt in das soziale Abseits rutscht.

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