Privat versichert – die Unfallversicherung für den Fall der Fälle

Niemand denkt gerne an Unfälle. Noch weniger an die Folgen, die damit einhergehen können. Eine gute Absicherung ist trotz alledem empfehlenswert, damit zumindest die finanziellen Folgen eines Unfalls aufgefangen werden können.

Was bringt die private Unfallversicherung?

Unfallgefahren lauern an vielen Stellen. Ob beim Sport, beim Einkaufen, im Haushalt oder bei Freizeitvergnügungen beziehungsweise im Urlaub – niemand ist vor Unfällen geschützt. Auch wenn wir uns alle mit Sicherheit nicht absichtlich in Gefahr begeben.
Was viele nicht bedenken: Es wird nicht nur dann von einem Unfall gesprochen, wenn ein wenig Haut abgeschürft oder der Arm gebrochen ist. Bei einer privaten Unfallversicherung zählen vielmehr die Schäden, bei denen mit bleibenden körperlichen wie auch gesundheitlichen Spätfolgen gerechnet werden muss. Wer aufgrund des Unfalls nicht mehr arbeiten gehen kann oder regelmäßige medizinische beziehungsweise therapeutische Betreuung benötigt, der wird über jeden Euro dankbar sein, den die private Unfallversicherung an ihn zahlt. Denn die Kosten können hier sehr schnell in die hunderttausende Euro gehen.
Die private Unfallversicherung sollte daher in Form einer Police in jedem gut sortieren Versicherungsordner zu finden sein, um die Kosten bei einem Unfall und die möglichen Folgekosten effektiv auffangen zu können.

Unfälle passieren immer und überall

Ob nun im Winter auf der Skipiste, im Sommer am Strand oder im Frühling beim Frühjahrsputz in den eigenen vier Wänden – Unfälle können immer passieren und jeden treffen.
Schaut man sich als Beispiel einmal den Wintersport an, zeigen sich folgende Fakten:
Alleine in der Saison 2016/2017 hat für mehr als 40.000 Skifahrer aus Deutschland der Ausflug auf die Piste im Krankenhaus geendet. Oftmals war es der Zusammenstoß mit einem anderen Skifahrer, der zu Verletzungen geführt hat, die medizinisch behandelt werden mussten. Besonders die Schultern und die Knie wurden dabei in Mitleidenschaft gezogen.
Wurde im Vorfeld eine private Unfallversicherung abgeschlossen, dann springt diese ein, wenn durch den Unfall bleibende Gesundheitsschäden zu beklagen sind. Sollte eine Vollinvalidität eintreten, zahlt die Versicherungsgesellschaft in den meisten Fällen einen Einmalbetrag, damit der Versicherungsnehmer beispielsweise die Möglichkeit hat, seine Wohnung barrierefrei oder seiner Einschränkung entsprechend herzurichten.
Liegt eine Teilinvalidität vor, wird der Versicherungsbetrag entsprechend nach unten korrigiert. Sind Körperteile gebrauchsunfähig oder mussten diese amputiert werden, greift die so genannte „Gliedertaxe“. Sie wird anhand der Wichtigkeit des betroffenen Körperteils berechnet und kann – je nach Versicherungsgesellschaft – unterschiedlich bewertet werden.
Sollte es im Zuge des Unfalls gar zum Tod des Versicherungsnehmers kommen, können die Hinterbliebenen eine im Vorfeld festgelegte Summe vom Versicherer einfordern.
Letztendlich ist eine private Unfallversicherung aber kein Muss, sondern lediglich eine sinnvolle Versicherung, die bei riskanten Berufen oder Freizeitbeschäftigungen unbedingt in Betracht gezogen werden sollte.

Worauf gilt es zu achten?

Wie bei allen Versicherungen, sollte auch bei einer privaten Unfallversicherung der kritische Blick ins Kleingedruckte nicht vergessen werden. Folgende Aspekte sollten dabei genau beachtet werden:

• Einige Versicherer schließen bestimmte Risiken von vorne herein aus – diese sollten bekannt sein
• Hausfrauen und Kinder werden von der gesetzlichen Unfallversicherung nur unzureichend abgesichert – für sie ist eine private Unfallversicherung daher sehr wichtig
• Beim Abschluss der Versicherung kann zwischen einer hohen Grundsumme und einer hohen Progression gewählt werden – Experten empfehlen eine hohe Grundsumme, damit auch bei kleinen Unfällen eine hohe Leistung abgerufen werden kann
• Den Mitwirkungsanteil beachten – Vorerkrankungen oder Behinderungen können die Leistungen der Versicherer mindern

Private Unfallversicherungen – Anbieter im Vergleich

Da die Auswahl an Versicherern für eine private Unfallversicherung sehr groß ist, gelingt es Verbrauchern nur bedingt, einen aussagefähigen Überblick über das Angebot zu erhalten. Das Ratinghaus Franke und Bornberg hat daher einmal diverse private Unfallversicherungen unter die Lupe genommen und eine Übersicht über die erzielten Testergebnisse bereitgestellt.

Quelle: http://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge/versicherung/unfallversicherungen-im-test-gut-versichert-in-den-schnee/20847050-all.html

Als Eckdaten für den Test wurden folgende Parameter genutzt:

o Mann/Frau, Alter 27,
o berufliche Gefahrengruppe A (Bankkaufmann/-frau) oder B (Maler/in)
o Vertragslaufzeit 1 Jahr; Zahlweise jährlich
o Invaliditätsleistung: 100.000 Euro mit einer Progression von 500 Prozent
o Produkte der FB-Ratingkategorie Topschutz
o ein Produkt je Gesellschaft

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Daniel Steinberger

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