Unfallversicherung

Sportler häufig unzureichend abgesichert

Mit dem Ende des Winters nehmen auch die Freizeitaktivitäten wieder zu. Die meisten üben natürlich keine Extremsportart aus, aber auch so harmlose Dinge wie Fahrradfahren oder Fußball bergen durchaus die Gefahr einer schwerwiegenden Verletzung.

Gerade Mountainbiking fordert immer wieder Opfer. Die gesetzliche Unfallversicherung kommt zwar bei Unfällen auf, welche sich während der Arbeitszeit oder auf dem Hin- oder Rückweg vom Arbeitsplatz ereignen, nicht jedoch bei Sportunfällen.

Mountainbiking – das unterschätzte Risiko

Mit dem Fahrrad durch den Wald zu fahren, hat schon Charme und macht Spaß. Es ist schon anspruchsvoller als über geteerte Wege zu radeln, aber auch gefährlicher. Trotz breiterer Reifen und grober Stollen reicht ein querliegender Stock oder ein durch Laub verdeckter Stein aus, um den Ausflug abrupt zu beenden. Die meisten Biker tragen heute Helme, eine vernünftige Einstellung. Aber auch Helme können nicht immer das Schlimmste verhindern, siehe den Skiunfall von Michael Schumacher und dessen Folgen. Es sind aber nicht nur die Biker, auch beim Fußball können schwerwiegende Verletzungen auftreten, selbst ein beim Joggen erlittener Trümmerbruch kann zu einer lebenslangen Beeinträchtigung führen.
Gerade wer eine extremere Sportart, beispielsweise Drachenfliegen, ausübt, muss bei der Auswahl der richtigen Unfallversicherung sehr aufmerksam vorgehen. Einige Versicherer sehen bei einigen Sportarten Risikoausschlüsse vor.

Was muss eine gute Unfallversicherung leisten?

Eine Unfallversicherung ist auf den schlimmsten Fall ausgerichtet, eine lebenslange Vollinvalidität. Das bedeutet, dass die Versicherungssumme in einer Höhe gewählt werden sollte, dass sie ausreicht, um mit dem Kapitalstock den Verdienstausfall zu kompensieren. Experten raten daher zu einer Absicherung in der Höhe des zehnfachen Jahreseinkommens. Bei der Definition der Versicherungssumme sollte auch nicht außer Acht gelassen werden, dass unter Umständen Umbaumaßnahmen in der Wohnung notwendig werden, welche von den Sozialversicherungsträgern nicht übernommen werden. Die Ergänzung um eine lebenslange Unfallrente kann ebenfalls sinnvoll sein. Diese leistet ab einem Invaliditätsgrad von mehr als 50 Prozent. Der Satz „Sport ist Mord“ ist unsinnig, allerdings sollte man sich als Sportler möglicher Gefahren bewusst sein.

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